PicoW NeoPixel ist jetzt in HACS verfügbar 🎉¶
Vor ein paar Monaten habe ich hier den Weg zur HACS-Einreichung meiner Home-Assistant-Integration für die Raspberry-Pi-Pico-W-NeoPixel-Steuerung beschrieben — inklusive der Schlusszeile: „Jetzt heißt es abwarten!”
Das Warten hat sich gelohnt: Die Integration ist inzwischen offiziell in die HACS Default Repositories aufgenommen und lässt sich damit direkt aus HACS installieren — ganz ohne Custom Repository. Der Merge hat doch einige Wochen gedauert, dann aber final geklappt.
Was das konkret bedeutet¶
Bisher musste man die Integration als benutzerdefiniertes Repository von Hand in HACS hinzufügen. Dieser Schritt entfällt jetzt komplett. Sie taucht einfach in der Standard-Suche auf, wie jede andere offiziell gelistete Integration auch.
Installation in drei Schritten¶
- HACS öffnen und nach PicoW NeoPixel suchen — sie erscheint direkt in den Ergebnissen.
- Installieren und Home Assistant neu starten.
- Der Pico W meldet sich per mDNS von selbst — Home Assistant erkennt ihn automatisch unter Einstellungen → Geräte & Dienste. Ein Klick auf Konfigurieren, und der LED-Strip ist als Light-Entität eingebunden.
Wer lieber direkt springt, kann diesen My-Home-Assistant-Link nutzen:
Zwei Repositories, ein Projekt¶
Das Projekt besteht aus zwei Teilen, die zusammengehören:
| Repository | Rolle | Sprache |
|---|---|---|
| PicoW-Neopixel-Homeassistant-Integration | Die Home-Assistant-Integration (das, was jetzt in HACS liegt) | Python |
| PicoW-Neopixel-Homeassistant-Client | Die MicroPython-Firmware auf dem Pico W, die die LEDs ansteuert und die REST-API bereitstellt | MicroPython |
Der Ablauf ist also: zuerst die Client-Firmware auf den Pico W flashen und die WLAN-/LED-Einstellungen in der config.json setzen, dann die Integration aus HACS installieren. Den Rest — Discovery, Einbindung, Steuerung — übernimmt Home Assistant.
Was die Integration kann¶
- Automatische Erkennung über Zeroconf/mDNS (
_picow-neopixel._tcp.local.) — kein Netzwerk-Scanning nötig - Volle LED-Kontrolle: RGB-Farbe, Helligkeit und An/Aus
- 8 eingebaute Effekte: Rainbow, Fade, Chase, Breathing, Twinkle, Scanner, Strobe und Static
- Echtzeit-Updates nach jedem Befehl
- Automatische Wiederverbindung und Fehlerbehandlung
Und ganz im Sinne meiner übrigen Projekte: Alles läuft rein lokal im eigenen Netzwerk — keine Cloud, keine Telemetrie, keine externen Dienste.
Fazit¶
Von der ersten Zeile MicroPython auf einem Pico W bis zur offiziell in HACS gelisteten Integration war es ein längerer Weg. Wer einen Raspberry Pi Pico W und einen WS2812B-Strip herumliegen hat, kann jetzt mit wenigen Klicks ein individuell steuerbares Ambient-Light in Home Assistant einbinden.
Viel Spaß beim Nachbauen — und über Issues oder Sterne auf GitHub freue ich mich natürlich immer.